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Kinder-Karneval: Großer Spaß für kleine Narren

Kinder-Karneval: Großer Spaß für kleine Narren


Hurra, endlich Fasching!

Jubel, Trubel, Heiterkeit – und allerlei Fragen rund um das beste Kostüm, die schönste Fete und den altersgerechten Umgang mit der närrischen Zeit. Mit unseren Tipps wird die fünfte Jahreszeit für kleine Fastnacht-Fans garantiert zum unvergesslichen Ereignis.

Ganz egal, ob Karneval, Fasching oder Fastnacht: In der fünften Jahreszeit steht definitiv der Spaß im Mittelpunkt – das gilt natürlich auch für die Kleinen! Kein Wunder, es regnet Bonbons, raus geht’s im Lieblingskostüm und bei Faschingspartys im Kindergarten, in der Schule oder in den eigenen vier Wänden gibt es ausreichend Gelegenheit zum Spielen, Tanzen und ausgelassen Feiern. Aber weil nicht nur jeder Jeck, sondern auch jedes Kind anders ist, gibt es auch im Karneval einiges zu beachten. Die folgenden Tipps sollen dir durch den Fastnacht-Trubel helfen:


1. Das richtige Kostüm

Keine Frage, Verkleidungen gehören zum Faschingfeiern einfach dazu. Das trifft allerdings nicht auf alle Kinder in gleichem Maße zu.


Eine Frage des Alters

Kinder unter drei Jahren wissen mit Kostümen nicht allzu viel anzufangen. Sie können den Verkleidungsprozess nämlich noch nicht nachvollziehen: Es kann die Kleinen sehr verunsichern, wenn Mama, Papa oder eine andere Bezugsperson aus Familie oder Kita plötzlich als gruseliger Vampire oder stark geschminkter Clown um die Ecke kommt – mitunter erkennen sie den ihnen eigentlich vertrauten Menschen dann erstmal nicht wieder. Ab etwa drei oder vier Jahren beginnen Kinder meist damit, sich für Fantasiespiele zu interessieren, bei denen sie in andere Rollen schlüpfen können. Perfekt also, um zur Faschingszeit Verkleidungen auszuprobieren! Aber auch hier gilt noch: Kostüme und Masken, die den Menschen dahinter nur noch schwer erkennen lassen, machen den Kindern Angst. Mit zunehmenden Alter ändert sich das und die kleinen Jecken finden es nicht nur lustig, wenn sich Mama und Papa verkleiden, sondern auch wenn sie selbst hinter abgefahrenen Masken und dicker Schminke verschwinden können.


Kinder-Wünsche berücksichtigen

Das Pinguin-Kostüm sieht super süß aus, dein Kind möchte sich aber lieber als Monster verkleiden. Die ganze Familie geht als Familie Feuerstein, dein Kind möchte aber nicht Bamm-Bamm oder Pebbles sein, denn es steht nun mal auf die Paw Patrol. Auch wenn deine Vorstellung vom perfekten Kostüm ganz anders aussieht, dein Kind weiß vermutlich schon seit Wochen ganz genau, als was es sich verkleiden möchte. Wenn sich die Ideen realistisch verwirklichen lassen, dann setzt den Kostüm-Wunsch zusammen in die Tat um. Ansonsten könnt ihr gemeinsam einen Kompromiss finden, in den dann auch deine Ideen einfließen können. Was aber, wenn sich der Nachwuchs partout nicht verkleiden möchte? Macht nichts, feiern kann man schließlich auch ohne Kostüm und als man selbst. Und wenn es zur Faschingsparty geht, kannst du auch immer noch etwas Schminke, einen Umhang, eine Maske oder eine kleine Krone in die Tasche stecken – für den Fall, dass dein Kind seine Meinung doch noch ändert.


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Hauptsache bequem

Bei aller Begeisterung für die abgefahrenen Kostüme, die in den Läden hängen oder durchs Netz schwirren – die Wahl der Verkleidung verlangt weise Voraussicht und etwas Pragmatismus: Ein Dino-Kostüm inklusive langem Schwanz und schillernder Kopfmaske, aus der nur noch die Augen rausgucken, sieht zwar sehr beeindruckend aus. Partytauglich geht aber anders. Die Verkleidung sollte dein Kind nicht am Spielen hindern und seine Bewegungsabläufe nicht stören. Ideal sind DIY-Kostüme, weil sie oft aus mehreren Lagen bestehen: Kinder sollten nämlich das Kostüm oder Teile davon ganz einfach selbst ablegen können, wenn sie keine Lust mehr darauf haben. Auch zur Verkleidung gehörende Kopfbedeckungen sollten unkompliziert auf- und abzusetzen sein. DIY-Kostüme haben zudem noch einen weiteren Vorteil: Sie können ganz fix noch kurz vor der Faschingsfeier zusammengestellt werden – optimal für Kurzentschlossene! Klassiker unter den Last-Minute-Kostümen sind zum Beispiel die Prinzessin (Leggins, Rock, passendes Shirt, ein Tuch als Schleier, selbst gebastelte Krone), der Superheld (Leggins, passendes Shirt und Textil-Stifte zum Logo-Malen, ein Tuch als Gürtel, Umhang, selbst gebastelte Maske), die Piratin (geringelte Leggins, geringeltes Shirt, selbst gebastelte Augenklappe, Hut) oder das Gespenst (Strumpfhose, weißes Bettlaken).


2. Kinderschminke: An die Farbtöpfe, fertig, los!

Das Kostüm steht, fehlt nur noch die passende Gesichtsbemalung. Ob niedliche Maus, wilder Tiger oder cooler Spiderman – an Fasching darf ruhig kräftig im Schminktöpfchen gerührt werden! Aber auch hier gilt wieder, wenn es um die Kleinsten geht, lieber nicht übertreiben: Ein Tupfer auf der Nase tut es auch. Viele Kinder finden es zudem toll die Farben selbst auszuprobieren und sich anzumalen. Aber natürlich kannst auch du zum Pinsel greifen und deinem Kind einen fantasievollen Schmetterling oder ein lustiges Monster ins Gesicht zaubern. Viele schöne Erinnerungsfotos und strahlende Gesichter sind dir außerdem garantiert, wenn du zur Faschingsparty ein professionelles Kinderschminken buchst. Wichtig ist in jedem Fall, dass die verwendete Schminke qualitativ hochwertig und schadstofffrei ist. Nützliche Tipps und Tricks zum Thema Kinderschminken findest du in diesem Blogbeitrag.


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3. Tipps & Tricks für die große Faschingsfete

Karnevalsumzüge sind toll, aber gerade für die Kleinen kann es schnell zu laut und unübersichtlich werden. Ein Grund mehr, eine eigene kindgerechte Faschingsparty auf die Beine zu stellen! Das geht ganz einfach:


Einladungen & Deko: Alle Zeichen stehen auf Karneval

Zu Fasching darf es gerne richtig bunt werden, und das fängt schon mit den Einladungen an: Bastelt aufklappbare farbenfrohe Hexenhüte oder Luftballons aus Papier und teilt den kleinen Gästen so mit, wann und wo die große Sause steigt. Oder wie wäre es mit aus alten Klorollen gebastelten Konfetti-Kanonen, die die wichtigsten Infos zur Feier enthalten? Ganz einfach hast du es auch, wenn die Faschingsfete unter einem bestimmten Motto steht, an dem sich die Kinder mit ihren Kostümierungen orientieren können. Aus dem Motto ergeben sich Ideen für die ganze Feier, und damit auch für tolle Einladungen und passende Deko.

Tipp: Die schönsten Kindergeburtstag-Mottos haben wir in diesem Blogbeitrag für dich zusammengestellt.

Aber auch wenn das Motto der Party einfach Karneval ist, hast du im Handumdrehen die perfekte Deko organisiert: In einem Raum voller bunter Luftballons, Luftschlangen und Konfetti müssen die Kinder erst gar nicht zum Spielen animiert werden!


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Fastnacht-Buffet: Große Stärkung für kleine Jecken

Wer so ausgelassen feiert, muss sich zwischendurch auch mal ordentlich stärken. Karneval-Klassiker wie Kreppel (oder Berliner oder Krapfen oder Pfannkuchen), Schokoküsse oder zuckrige Mini-Amerikaner dürfen auf dem Buffet natürlich nicht fehlen. Bei Kindern verlässlich hoch im Kurs steht außerdem Mamorkuchen, der mit bunten Schokolinsen verziert toll aussieht und von den Kleinen außerdem zwischendurch schnell mit den Fingern gegessen werden kann. Auf praktisches Fingerfood kannst du auch ansonsten setzen: Kleine Naschkatzen kommen mit süßen Cake-Pops samt bunten Streuseln, duftenden Bananen-Waffeln, coolen Baustein-Küchlein (mit buntem Zuckerguss und farblich passenden Schokolinsen) und leckeren Obst-Spießen auf ihre Kosten. Als herzhafte Snacks gibt es Würstchen im Schlafrock und Mini-Pizzen in die Hand, und zum Durstlöschen steht (neben Wasser) eine Weingummi-Kinderbowle bereit.


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Unterhaltungsprogramm: Die besten Stimmungsmacher

Wenn du mit kleinen Kindern den Umzügen wegen der Lautstärke fernbleibst, solltest du auch zu Hause auf laute Tröten verzichten. Für die Faschingsparty brauchst du die nämlich gar nicht, ordentlich Stimmung kommt auch so auf. Schon mit der Deko aus Luftballons, Luftschlangen und Konfetti haben die Kleinen einen Heidenspaß. Jetzt musst du noch die Musik anschmeißen (vom „Ententanz“ über „Das Lied der Schlümpfe“ bis zu „Schnappi, das kleine Krokodil“ kannst du alles auflegen, was den kleinen Narren gefällt) und die Kinder zwischendurch mit ein paar Spielen unterhalten. Die meisten Kinder lieben es zu tanzen, die Luftballons sind ohnehin schon da: Was läge da also näher als eine Runde Luftballontanz? Jeweils zwei Kinder klemmen einen Ballon zwischen sich ein (an Stirn, Bauch, Rücken, Po) und beginnen zur Musik zu tanzen – aber Achtung: den Luftballon dabei nicht verlieren! Teamwork ist auch beim Luftballon-Parcours gefragt: Gemeinsam müssen zwei Kinder einen Ballon durch Anstupsen in der Luft halten, während sie die Hindernisse (Kissen, Decken, Stühle etc.) überwinden. Für eine Menge Spaß sorgen außerdem Klassiker wie Stopp- oder Zeitungstanz, Wattebausch-Pusten, Schokoladen-Essen, die Reise nach Jerusalem und ruhigere Spiele wie Stille Post. Viele weitere tolle Spiele-Tipps findest du auch in diesem Beitrag auf familie.de

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